Felix Blog zu diesem und jenem

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So, hier noch ein letzter Beitrag.
Den letzten Tag wollten wir eher gemütlich verbringen, da die vorigen Tage doch sehr geschlaucht haben. Immer irgendwo herumzurennen hat sich dann doch bemerkbar gemacht. Deswegen beschlossen wir, den späten Vormittag und frühen Nachmittag damit zu verbringen in einem Plattenladen zu schmökern und ein wenig einkaufen zu gehen. Nachdem Thomas dann ein early out bekommen hat, machten wir uns dann noch auf den Weg nach zu den Gunpowder Mills in Ballincollig. Ein zweistündiger "Spaziergang" führte uns sehr schön gelegen am River Lee dorthin. Die Gunpowder Mills - wär hätte es gedacht - waren früher eine Schießpulverproduktionsstätte der Briten und sind mittlerweile mehr oder weniger verfallen und in einem schönen Regionalpark gelegen. War zwar sehr schön, aber wieder nicht entspannend. Zumindest nicht für die Füße...

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Hier noch eine Karte, wo es uns überall hinverschlagen hat:

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Und ganz zu guter letzt gibt es für all jene, die das ganze bis hierher gelesen haben noch einen Filmtipp: Calvary mit Brandon Gleeson und Chris O'Dowd ist einen Kinobesuch wert. Natürlich Originalton, sonst kommt der irische Charme nicht so gut rüber.

Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von Felix 27.04.2014, 16:52
Eingeordnet unter: Urlaub


Dienstagabend entschieden wir uns mehr oder weniger kurzfristig dazu für Mittwoch eine Tagestour zu buchen. Diese führte uns zuerst nach Norden nach Limerick - The Stab City (aufgrund der vermehrten Messerstechereien und Ballerei hat die Stadt einen schlechen Ruf erlangt). Dort gab es jedoch nur einen 30 minütigen Aufenthalt um noch andere Touristen aufzusammeln. Der Stop hätte zu Gunsten der anderen Halte verkürzt gehört, aber naja.

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King John's Castle

Weiter ging es an die Westküste, wo wir einen 25 minütigen Halt an der Küste am Randes von The Burren machten. Auch dieser Stop war zu kurz, vor allem da man sich fälschlicherweise aufs Meer konzentriert, wenn der eigentlich interessantere Teil die Steinwüste The Burren ist, die sich hier von der Küste landeinwärts erstreckt.

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The Burren

Nach einem Halt in Doolin (Mittagspause) ging es dann zum eigentlichen Ziel des Ausflugs: den Cliffs of Moher. Wie den ganzen Urlaub über hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter. In Doolin fing es an zu regnen, jedoch hörte es kurz nachdem wir bei den Klippen ankamen auch schon wieder auf. Ca. 10 Minuten Busfahrt nach der Besichtigung fing es dann an zu schütten.
Die Klippen sind zwar nicht die höchsten ihrer Art, aber die bekanntesten. Mit rund 200m senkrecht nach unten sind sie auch so schon schwindelerregend genug. Die Klippen sind nur in der Nähe des Besucherzentrums mit Steinplatten abgesichert. Sobald man sich davon weiter wegbewegt sind nur mehr noch mehr oder minder schmale Trampelpfade vorhanden und alle Kanten der Klippe sind ungesichert. Da man mühelos die Steine aus der Wand brechen kann (Die Klippen bestehen nach meiner laienhaften EInschätzung aus Schiefer) und aufgrund der Witterung an manchen Orten doch etwas rutschig bekommt man doch ein mulmiges Gefühl wenn man gerade an der Kante steht. Erschrecken lassen sollte man sich auf jeden Fall nicht.

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Man beachten den Größenunterschied Mensch:Klippe

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Incognito

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Schiefergestein an der Felswand

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Ob das eine gute Idee war, weiß ich bis jetzt nicht

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Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von Felix 27.04.2014, 16:33
Eingeordnet unter: Urlaub


Nachdem Thomas unter der Woche leider arbeiten musste, haben Phil und ich uns selbst unterhalten und montags vorerst Cork City erkundet. Grundsätzlich ist über Cork (und wahrscheinlich auch Restirland) folgendes zu vermerken: Es gibt schlicht unzählbare oft gut erhaltene Bauten aus der Mittelalterzeit in gothischem Baustil. Gleichzeitig herrscht aber bei zB Wohnhäusern eine Mir-Wurscht-Mentalität, sodass viele Bauten einen sehr heruntergekommenen Eindruck machen. Kabel werden grundsätzlich an der Hausaußenwand verlegt. Werden diese nicht mehr gebraucht, lässt man sie lose herumbaumeln. Alles rostet und ist moosbewachsen. Das kann man zwar bei dem irischen Wetter verstehen, aber etwas Instandhaltung wäre meines Erachtens dennoch möglich. Dennoch ein(e) sehr schöne(s) Land/Stadt.

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St. Fin Barre's Cathedral

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Früher ein Asylum, heute Wohnungen

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Street Art


Dienstags entschieden wir uns dafür die Hafenstadt Kinsale zu erkunden. Ausgeziechnet als "Tidiest Town" (2013 glaub ich), war ein deutlicher Unterschied zu Cork und Killarney festzustellen, was die Instandhaltung betrifft. Auch hier gab es etliche Kirchen zu sehen und schließlich noch das Charles Fort, eine der größten sternförmigen Verteidigungsanlagen.

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Solche Friedhöfe gibt es wie Sand am Meer... umgestürzte, abgesunkene, zerbrochene Grabsteine: Who Cares?

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Ein Teil des Charles Fort

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Findet das versteckte Boot!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix 27.04.2014, 15:57
Eingeordnet unter: Urlaub


Wie manche sicher bereits wissen, war ich kürzlich für eine Woche in Irland auf Urlaub. Genauer gesagt war ich in Südirland, nämlich in Cork. An- und Abreise waren relativ unspektakulär, aber ziemlich lange mit recht geanu 11 Stunden von Tür zu Tür ohne Zeitverschiebung (Wien-Bratislava-Dublin-Cork). Freundlicherweise hat uns Thomas eingeladen, bei ihm die Woche zu verbringen. Außerdem hat er uns gut versorgt, uns viel gezeigt und für uns auf der wohl unbequemsten Couch der Welt geschlafen. Dafür hier hier ein großes Danke!

Angekommen bin ich Samstag Nacht um 02:00 in Cork. Nach nur 3.5 h Schlaf machten wir uns dann topmotiviert auf den Weg nach Killarney im County Kerry um mit einem Teil der Crew von Apple und Consorten den höchsten Berg Irlands, den Carrantuohill, zu bezwingen. 1039m klingt zwar nicht nach viel, da man aber fast auf Meeresspiegel startet und die ganzen Höhenmeter nach zuerst nur sanfthügeligem Terrain auf einen Schlag macht, war es doch sehr anstrengend. Der Aufstieg hatte übrigens den treffenden Namen Devil's Ladder, da es sich um eine sehr steile, felsige Scheide handelte, die man mühsam nach oben klettert. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt! Wunderbare Aussicht bis nach Dingle und traumhaftes Wetter. Und überhaupt bitte ich um Anerkennung nach nicht mal 11h im Land bereits am höchsten Berg zu stehen :)

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The Devil's Ladder

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Panorama vom Gipfel

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Die internationalen Gipfelstürmer

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Thomas hat alle angesteckt Stuntphotos zu machen...

Nachdem uns die Devil's Ladder für den Abstieg eigentlich zu mühsam und gefährlich war, entschied sich ein Teil von uns dazu, noch einen zweiten Gipfel zu erklimmen (der war aber in 15min geschafft) und einen einfacheren Weg nach unten zu nehmen. So schafften wir es nach 7.5 Stunden wieder zum Auto und zu einem schwer verdienten Bier.

Dienstag ging es dann Richtung Nordosten Ins County South Tipperary zum Rock of Cashel, einer der ältesten Burg/Kirchenbefestigungen. Dort wurde unter anderem König Aengus von St. Patrick getauft und war zudem Sitz vieler Bsichöfe und anderer wichtiger Persönlichkeiten. Der Ort wurde aber irgendwann aufgrund der windigen Wetterverhältnisse auf dem Hügel verlassen.
Das Gelände umfasst mehrere mittelalterliche, gothische Bauten aus Kalkstein sowie die romanische Cormac's Chapel aus Sandstein. An letzerer wurden leider gerade Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, war aber dennoch sehr interessant zu sehen.

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Weiter ging es nach Kilkenny (ja, da wo das gleichnamige Bier herkommt), wo wir uns im ältesten Pub des Landes, dem Kyteler's Inn klassisch Fish&Chips genehmigten, bevor wir uns die Stadt angeschaut haben.

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Thomas vor dem Kilkenny Castle

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Das Kyteler's Inn

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Das war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich...
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix 27.04.2014, 15:25
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