Felix Blog zu diesem und jenem

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Kurz und bündig: Jon Patton's Cardinal Tremolo in Tap Tempo Variante. Tremolos modulieren die Lautstärke des Signals (im Gegensatz zum eingebauten Tremolo in Gitarren, das eigentlich ein Vibrato ist und dem Vibrato vieler Fender Amps, das wiederum eigentlich ein Tremolo ist...) Tap Tempo bedeutet, dass ich per Fußtaster das Tempo des Effekts steuern kann, sodass das Tremolo im Takt schwingt. Das ganze läuft über ElectricDruid's TapLFO Controller, der neben dem Tap Tempo noch verschiedene Wellenformen (Rechteck, Sinus, Sägezahn, Zufall..) und Taktunterteilungen (ganze, Halbe, Viertel, Triolen...) anbietet.
Gehäuse wurde geätzt und unter einer 'Lupenlampe' in futzeliger Kleinarbeit mit einer Kanüle und Spatel bearbeitet um die erhabenen Stellen freizukratzen.


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 28.03.2016, 17:37
Eingeordnet unter: Pedals


Keine lange Beschreibung dieses Mal. Der Schaltkreis des Geräts (ein Störgeräusch-Unterdrücker) ist patentiert und darf daher nur für Privatgebrauch ohne Verkaufsabsicht verwendet werden. Ich hab' zwar keine Absicht das Projekt zu veröffentlichen, aber um evtl. Stress vorzubeugen, soll hier weder der Name des Originals, noch der Schaltplan oder die Platine gezeigt werden.

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Samstag, 06.02.2016, 19:49
Eingeordnet unter: Pedals


Das neue Jahr ist nunmehr schon einen Monat alt und mir wurde mehrfach vorgeworfen, dass hier nichts passiert, daher ein kurzes Update. Somit schlage ich auch zwei Fliegen mit einer Klappe, da mir zudem vorgeworfen wird - zugegebenermaßen nicht zu unrecht - dass hier nur noch Bodentreter zu sehen sind. Also hier mal ein Beitrag ohne Effektpedale. Für alle die deswegen hier sind: keine Sorge, kommt demnächst ;)

Mit Neujahr ging es auch dieses Jahr wieder mit Familie nach Damüls im Bregenzerwald um einige gemütliche Skitage im Jugendsportheim an der Halde zu verbringen. Wie immer wurde man kulinarisch verwöhnt und kam auch beim täglichen Jassen auf seine Kosten. Nachdem es an Weihnachten über +10 °C hatte, war es kaum anders zu erwarten, aber die Pisten waren schon in erbärmlichen Zustand. Lag auch daran, dass es sechs Wochen zu warm zum Beschneien war; und das bei 1800 m Seehöhe. Außer einem schmalen weißen Band war anfangs kaum Schnee zu finden, was den Fahrspaß deutlich minderte.

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Immerhin kam dann doch noch der Neuschnee und verbesserte zumindest den Anblick der Umgebung erheblich, wenn auch 30 cm die Piste nicht retten konnten. So kam es mehr als einmal vor, dass Philipp und ich die Karten zu Mittags zurückgaben und den Nachmittag mit lesen/schlafen/jassen verbrachten. Immerhin kam Julian - Meister Puddingknie - auf seine Kosten und konnte sogar am letzten Tag schon recht gut mit uns mithalten.

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Seitdem ist wieder Arbeit angesagt, da es nun dem Ende meiner Dissertation zugeht. Mittlerweile habe ich auch begonnen meine Diss zu schreiben, was leider eher eine mühsame Geschichte ist, aber das war zu erwarten. Nachdem der Geldsegen beim Lotto nicht eingetreten ist, wird wohl kein Weg daran vorbeiführen.
An dieser Stelle soll noch kurz auf die seit Herbst existierende Homepage der Arbeitsgruppe hingewiesen werden. Diese kann HIER gefunden werden und gibt einen Überblick über unsere Arbeitsbereiche und Publikationen (ohne Lizenz sind letztere aber nicht in ihrem vollen Glanz verfügbar).

Zu guter Letzt noch etwas kulturell Wertvolles: Big River Man von Overhead, the Albatross.

Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von Felix am Montag, 01.02.2016, 23:24
Eingeordnet unter: Dies und das, Urlaub


Wohl der letzte Effekt für dieses Jahr. Eine Kopie des Electro Harmonix Attack Decay, einem Effekt der als "Reverse Tape Simulator" bezeichnet wird. Im Grunde ähnlich einem Delay der das eingespielte Signal rückwärts wiedergibt. Dadurch wird ein Ton erzeugt, der einer Geige ähnlich erscheint, zumindest was den Anschlag des Tons betrifft (also mit dem Geigenbogen gespielt). Sehr interessanter Effekt. Inwiefern er wirklich gut verwendbar ist, wird sich noch zeigen.

Graphik eher random mit X-Wing. Warum auch nicht. Leider etwas Details beim Transfer bzw. Ätzen verloren und dann offenbar beim schmirgeln nicht zu viel Acht gegeben. Aber ich bin immer noch zufrieden.


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 20.12.2015, 18:56
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Dieser Effekt hat eine etwas längere Hintergrundgeschichte: Vor ca. 2 Jahren hätte ich in einem Handel eigentlich die Platine für den SJ Effects Tonmeister erhalten sollen. Leider wurde ich (und andere) über den Tisch gezogen und die Platine kam nie an. Dennoch wollte ich den Effekt unbedingt bauen. Warum, weiß ich eig. bis jetzt nicht so genau. Wie auch immer, vor ca. einem Jahr holte ich mir das OK von Steve eine eigene Platine zu designen. Um das ganze etwas umzugestalten, wurde ein optische Bypass-System eingeplant und die Drehregler durch Schiebepotentiometer ersetzt.

Darin lag allerdings auch die größte Tücke, da diese Schieberegler nicht ganz so einfach zu beschaffen sind. Nachdem ich dann zB die erste Version der Platine fertig hatte, musste ich feststellen, dass die eingeplanten Potis entweder erst ab 800 Stück geliefert/hergestellt werden oder dass der benötigte Widerstandswert gar nicht existiert.

Also startete ich von neuem nachdem ich bei futurlec.com passende Fader auf Lager gefunden hatte. So weit so gut. Leider doch nicht! Wie sich herausstellte ist futurlec - ein asiatischer Elektronikhändler - lediglich ein Mittelsmann, der mit dem Geld der Kunden die Bauteile bei anderen Händlern einkauft. Also passierte erst einmal 1.5 Monate gar nichts. Auf Nachfrage wurde mir dann gesagt, dass sie Probleme bei der Beschaffung von NUR einem Artikel hätten. Bei drei Artikeln im Warenkorb doch ziemlich ärgerlich für mich. Aber ich dürfe mir etwas anderes um den selben Warenwert (ca. 3$) aussuchen. Das wollte ich nicht, da die Platine schon auf diese Potis ausgelegt und bestellt war, und entschied mich ihnen noch Zeit zu geben, da ich es nicht eilig hatte.

Am nächsten Tag kam dann überraschenderweise die Versandbestätigung. Ich war happy und alles war toll. Wieder falsch gedacht! Anstatt der Monoversion bekam ich Stereo-Fader. Diese erfüllen zwar den Zweck, passten aber nicht auf mein Design der Platine. Zudem wurde meine Bestellung für 4 Knöpfe einfach gestrichen um den höheren Preis zu kompensieren! Ich schätze ich muss nicht erwähnen, dass dieser Händer tunlichst zu vermeiden ist.

Schließlich schaffte ich es dennoch irgendwie die Stereofader zu verwenden, musste aber feststellen, dass der dritte Artikel den falschen Bauteilwert aufwies. Ob ich falsch bestellt hatte oder futurlec es auch hier versaut hat, war nicht mehr nachvollziehbar aber zu dem Zeitpunkt auch schon egal. Aufgrund dieses Fehlers hat der Fullrange-Boost jetzt eben nur sehr wenig Boost, aber um dieses Feature ging es mir sowieso nie.

Mit 2 Jahren Verspätung darf ich nun also den Erbium EQ präsentieren, der nach etwas Tüftelei nun funktioniert. +/- 12dB auf Bässe, Mitten und Höhen. Optisch inspiriert vom Logo einer meiner Lieblingsbands "EF". Ich bitte auch um Bewunderung der optisch ansprechenden Platine. Senkrechte Bauteile, perfekt aufgeteilte und ausgerichtete ICs und Elkos, sowie obenliegende Anschlüsse für die Klinkenstecker. :)


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 29.11.2015, 16:16
Eingeordnet unter: Pedals


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