Felix Blog zu diesem und jenem

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Von Monterey fuhren wir Richtung Osten zum Sequoia Nationalpark, der für den 'Giant Forest' bekannt ist in dem die Sequioa Bäume wachsen nach denen der Park benannt ist. Es handelt sich dabei um Riesenmammutbäume.

Der Weg bis zum Park war auch eine ziemlich coole Strecke, da die Landschaft sich oftmals änderte und man einfach ganz alleine durch die Pampa fährt. Bei den vereinzelten Häusern und winzigen Dörfern rätselt man dann schon, womit die Bewohner ihr Geld verdienen und wo sie zB einkaufen gehen...

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in der Nähe von Coalinga

Die Strecke zum Nationalpark dauerte leider eine Stunde länger als von Google angegeben und dann fuhr man noch über eine recht kleine Bergstraße eine Stunde vom Parkeingang zum Giant Forest. Somit hatten wir dann nur noch wenig Zeit im Park selbst. Nichtsdestotrotz war es eigentlich mein Favorit der Reise, auch wenn die Entscheidung schwer fällt. Auf jeden Fall sehr angenehm kühl. Wir entschieden uns dafür den "Alta-Trail" zum General Sherman Tree zu nehmen, dem größten lebenden Baum der Erde (nicht der höchste, aber vom Umfang und Masse her). Auf dem Weg ist man abgesehen von ein paar Eichhörnchen und einem einsamen Ranger der an einer Weggabelung am Boden saß und gemütlich rauchte komplett alleine unterwegs und kann die Natur und die Bäume in aller Ruhe genießen und auf sich wirken lassen. Bei der Größe der Bäume gehen einem schlichtweg die Adjektive aus, aber ich fand 'gigantisch' war noch stark untertrieben. Die Photos fangen die schiere Größe der Bäume einfachen nicht ein und ich empfehle jedem den Park selbst zu besuchen.

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Suchbild. Ja da ist auch wer drauf.

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Kuckuck!

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Es gab neben diesem entwurzelten Exemplar auch ziemlich viele abgebrannte Baum-Skelette durch Blitzeinschlag. Kein Wunder bei der Höhe.

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Zapfen einer Sugar Pine. Die Zapfen der Sequoia sind ledliglich so groß wie ein Hühnerei. Mussten wir leider alle vor Ort lassen. 15.000$ Strafe.

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Panorama am Weg zurück zum Parkeingang.

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Land unter!

Durch die länger als geplante Anreise und dadurch späte Abfahrt entschlossen wir uns auf der Strecke nach LA abzufahren und ein Motel für die Nacht zu suchen anstatt durchzufahren. Natürlich erwischten wir dabei das schmuddeligste Motel überhaupt direkt neben einer Bahnstrecke auf der alle Stunde ewig lange Züge hupend vorbeirauschten. Kann man nix machen, Prinzessinnenproblem in der Praxis eben, Abenteuer!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 18.07.2016, 23:51
Eingeordnet unter: Urlaub


Wie die Meisten wahrscheinlich mitgekriegt haben, war ich den letzten Monat mit Christina und in Teilen Philipp in den USA unterwegs. Hier dazu ein paar best-of Eindrücke der 2095 Photos die ich gemacht hab'; Christina hat noch mehr.

Vorneweg: ich werde die meisten Ortschaften zu Google Maps verlinken, damit ersichtlich ist, wo wir uns rumgetrieben haben.

Angefangen haben wir in San Francisco. Eine schöne Stadt - aber teuer. Am Ankunftstag war nach dem Flug nicht mehr viel Zeit und Lust vorhanden, also drehten wir nur noch eine kurze Runde in Chinatown und Umgebung. Dafür ging es am nächsten Tag dann gleich zur Sache und wir klapperten die ganze Stadt zu Fuß ab. Dabei waren wir ca. 9 h unterwegs und legten auf einer eher konfusen Route ca. 20 km zurück. San Francisco war verhältnismäßig kühl und grade am Ozean ging ein ziemlicher Wind, sodass man durchaus eine Jacke gebrauchen konnte. Dennoch holten wir uns gleich mal Sonnenbrand und aufgrund der unfassbar vielen Hügel in der Stadt war das ganze auch ziemlich anstrengend.

Der Weg führte uns vom Hotel am Union Square zuerst durch Japantown (ziemlich enttäuschend eigentlich) Richtung Osten an der Universität vorbei zu den 'Twin Peaks', zwei etwas höhere Hügel von denen man die Stadt recht gut überblicken kann.

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Typische Häuser etwas außerhalb der Downtown.

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Blick von den Twin Peaks aus.

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Das beste Graffiti überhaupt. Gefunden am Weg zu den Twin Peaks.

Von dort ging es weiter im Zick Zack zum riesigen Golden Gate Park, wo wir uns gegen Museen und für den Japan Tea Garden entschieden. War ganz ok, aber auch teuer. Danach weiter kreuz und quer im Park Richtung Osten.

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Ca. in der Mitte des Parks bogen wir dann schlussendlich ab und marschierten auf der Suche nach Essen vergeblich durch ein Wohngebiet. Unsere vorigen Ansagen beim Hot Dog-Stand und Kiosk im Park "da kommt noch was Besseres und hoffentlich Billigeres" wurden herbe enttäuscht. Bis dahin waren wir schon ca. 7 h unterwegs... So führte uns der Weg schlussendlich in die 'Presidio of San Francisco', einem früher militärsch genutzten großen Grünareal Richtung Golden Gate Bridge. Da sind wir dann nach weiteren 1.5 h endlich angelangt; natürlich war bis dahin das Wetter schon zunehmend bewölkt und diesig (das ist tatsächlich ein hochdeutsches Wort. Wer hätte das gedacht?). Von dort aus nahmen wir dann den Bus zurück Richtung Innenstadt und wanderten über die tlw. sehr steilen Straßen zum oberen Punkt der Lombard Street und weiter zurück zum Hotel.

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Golden Gate Bridge.

Am nächsten Tag machten wir uns wieder zu Fuß auf, um die Innenstadt zu erkunden und landeten irgendwie am Hafen. Ich hatte zugegebenermaßen absolut keine Orientierung, aber Christina kannte sich beeindruckend gut aus. Nach einem Besuch in der Markthalle am Hafen und gefühlt 1000 Bildern von der eigentlich beeindruckenderen "Bay Bridge" ging es weiter zum AT&T Stadium der SF Giants. Die Bay Bridge ist wesentlich länger als die Golden Gate Bridge und hat nur einen kleinen Zwischenstop auf einer Insel, bevor es danach wieder weiter über die Brücke geht. Diesen Teil sieht man auf den Photos allerdings nicht. Warum die Golden Gate Bridge so viel toller sein soll, weiß ich echt nicht. Außer dass sie rot ist und oft im Nebel versinkt, ist die Bay Bridge imposanter.

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San Francisco Bay Bridge.

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Panorama vom Pier 14 aus.

Nachdem wir von der Straßenbahn ziemlich verarscht wurden, schafften wir es dann doch noch schnaufend zum höher gelegenen 'Coit Tower' hinauf, von dem man eine ausgezeichnete Sicht auf die Stadt, Bucht und Ozean hat. Ziemlich zugig da oben!

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Blick auf die Downtown vom Coit Tower aus.

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Der Weg führte uns dann weiter zum Pier 39, der bekannt für seine vielen kleinen Geschäfte und die Seelöwen ist. Ziemlich voll mit Touristen, aber das war zu erwarten. Von dort machten wir noch einen Abstecher zum Fisherman's Wharf und dem 'Musée Mechanique', einer Lagerhalle voll mit alten Spielautomaten, mechanischen Instrumenten und sonstigen Gerätschaften die mit 25 Cent Stücken funktionieren. Da wir danach keine Lust mehr hatten per pedes nach Hause zu hatschen, gönnten wir uns zum Abschied eine Fahrt mit dem Cable Car nach Hause. Naja, fast. Aufgrund des NBA Finales und eventueller Randale fuhr sie nicht bis vor die Haustür, aber zumindest den schlimmsten Teil des Wegs haben wir uns erspart. Außerdem war der Zugführer oder wie man die auch immer bezeichnen mag äußerst unterhaltsam.

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SF Cable Car.


Tags darauf holten wir uns bei Hertz unseren Mietwagen, einen Jeep Compass. Ein echt gemütliches Auto. Mittlerweile bin ich auch soweit, dass ich Automatik Schaltung manueller Schaltung vorziehen würde. Wirklich viel angenehmer, sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Autobahn. Obwohl die Schaltung mit dem Tempomaten ab und zu etwas durchdreht, wenn man zu schnell die Geschwindigkeit erhöht. Es ging jedenfalls über die Golden Gate Bridge aus der Stadt raus Richtung Norden ins Napa Valley, bekannt für Weinbau. Dort schauten wir uns in der idyllischen Ortschaft Yountville um (wie spricht man das bitte aus?!) und fuhren nach dem Mittagessen wieder retour Richtung Süden nach Berkeley, wo wir uns den Campus der renommierten Universität anschauten. Anschließend fuhren wir nach Monterey. Dabei ging es abermals durch San Francisco durch, dieses Mal jedoch über die Bay Bridge. Photos von den Brücken beim Durchfahren hat Christina, die muss ich mir noch holen... EDIT: Hab' sie mittlerweile und sind auch schon hinzugefügt worden.

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Napa Valley aus dem Auto photographiert.

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"Steinpilze" am Postamt in Yountville.

Nach 'Frisco' ging es dann über den Pacific Coastal Highway 'CA-1' wie der Name sagt an der Küste entlang weiter. Wahnsinnig tolle Blicke auf den Ozean, die tlw. sehr steilen Klippen und ein paar Surfer. Einen Halt haben wir uns dort irgendwo auf der Strecke auch gegönnt; sehr entspannt einfach dazusitzen und dem Rauschen zuzuhören. Von Monterey selbst haben wir dann eig. nichts mehr gesehen, da wir schon recht spät ankamen und noch kurz einkaufen waren. Christina hat sich im Safeway, einer Supermarkkette, kaum mehr eingekriegt, abwechselnd vor lachen und weinen. Das erste Mal in einem amerikanisch dimensionierten Laden ist schon etwas für sich.

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Dienstag, 12.07.2016, 18:12
Eingeordnet unter: Urlaub


Ein komplett analoger Delay; ein Nachbau des Memory Man von EHX mit 4x MN3008 'bucket-brigade-delay' chips auf einer 'Total Recall' Platine von mbp. Danke an R.K. für das Verkleinern des Gehäuses!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Mittwoch, 08.06.2016, 17:21
Eingeordnet unter: Pedals


Patrik wollte ein SMD Projekt, also hab' ich eines designed. Ein Ibanez TS808 (R) für 1590A Gehäuse. Die einzige Modifikation zum ursprünglichen Design ist die Möglichkeit auf verschieden Clipping-Optionen durch vier Dioden anstatt der originalen zwei. Meine Version ist dennoch das Original mit nur zwei 1n914 Dioden.

Was ich beim Design trotz hin und her rechnens nicht beachtet hatte, ist wie wenig Platz wirklich in 1590A Gehäusen ist (ca 8.2x3.5 cm). Rückblickend hätte ich die Potis eindeutig alle unter der Platine verstauen sollen; das hätte wohl noch 0.5-1 cm Platz geschaffen. So war es wirklich Sub-Millimeterarbeit, um die Klinken und den optischen Bypass zu platzieren. Für Interessenten ist die Platine bei OSHpark verfügbar, BuildDoc gibt es hier.

Invers geätztes Gehäuse mit Farbverlauf: blaue Flip-Flop Farbe über metallic green gegen das untere Ende hin. Ändert je nach Licht und Blickwinkel die Farbe!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 29.05.2016, 11:47
Eingeordnet unter: Pedals


Man glaubt es kaum, aber seit letzten Donnerstag darf ich mich (zumindest inoffiziell) Doktor der technischen Wissenschaften schimpfen. Danke an alle die mir auf dem Weg zur fertigen Dissertation unter die Arme gegriffen und mit mir gefeiert haben.

Die Arbeit steht auch online über die TU Bibliothek (www.ub.tuwien.ac.at) für alle Interessierten zur Verfügung und sollte auch demnächst in gebundener Form in der TU und Nationalbibliothek aufliegen.

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Dem (deutschen) Brauchtum folgend hat mir meine AG einen Promotionshut gebastelt, danke auch hier. Der Innenteil ist nicht jugendfrei und NSFW, daher nur die Außenseite.

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Mittwoch, 18.05.2016, 15:52
Eingeordnet unter: Chemie, Studium


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