Felix Blog zu diesem und jenem

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Damit hier nicht zu viel Urlaubsstimmung auftritt, eine kurze Unterbrechung der USA Reise.

Der Dig Dug 2 von mpb ist ein Sequencer (es läuft eine regelbare Sequenz ab) mit Tap Tempo (die Geschwindigkeit wird per Taster mit dem Fuß eingegeben). Als onboard Effekte sind ein Tremolo und ein WahWah dabei, jedoch sind mit der "External" Klinke andere optische Effekte (zB. Phaser) anschließbar.

Ich musste das ganze drei mal ätzen, da jedes Mal irgendetwas nicht gepasst hat. Beim dritten Mal ist leider die Tiefe des Reliefs auch sehr gering ausgefallen, aber ich hatte keine Lust auf einen vierten Anlauf. Mit dem Grundierungsspray scheint die Farbe auf jeden Fall auch besser zu halten. Eigentlich sollte hier ein zweifarbiges Muster entstehen (die Kästchen unten waren schwarz ausgefüllt) allerdings verlor ich dabei das meiste beim Schmirgeln der erhabenen Stellen wieder. Daher entschied ich mich dann für einen "used look" und ging unachtsam und härter über die Oberfläche. Auch der Kontrast zwischen gelb und Aluminium ist nicht so stark wie erhofft...

Zum Schluss noch eine Warnung: mittlerweile scheinen sogar die LEDs von taydaelectronics nicht mehr verwendbar zu sein. Ich musste das ganze Teil nochmal zerlegen, weil die LEDs zum Gehäuse kurzgeschlossen hatten und das Signal auf Masse gelegt haben. Bei ALLEN LEDs waren die Anschlussdrähte nicht sauber vom Plastikgehäuse umgeben! Aaarrgh!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Freitag, 26.08.2016, 12:06
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Hier lass' ich mal mehr die Bilder sprechen. Wie der Sequoia Nationalpark ist auch der Grand Canyon unglaublich beeindruckend. Nur anstatt dass es nach oben geht, geht die Schlucht eben nach unten. Am ersten Tag waren wir an der oberen Kante von ca. der Mitte des Canyons nach Westen unterwegs.

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Die ersten Blicke von der Kante.

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Rechts im Bild der "Bright Angel Trail", der nach unten führt.

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Eine offenbar von Wiley Coyote konstuierte Falle für den Road Runner.


Am zweiten Tag beschlossen wir den Sonnenaufgang am Canyon zu genießen. Deshalb hieß es um 3 Uhr früh Abfahrt Richtung Canyon. Obwohl es schon auf der Anfahrt im Osten immer heller wurde, haben wir es dann doch noch knapp geschafft. Im Anschluss nahmen wir den "South Kaibab Trail" und wanderten bis zum Skeleton Point in den Canyon. An sich ist der Weg weder weit noch zu viele Höhenmeter (ca. 600 pro Richtung), aber bei 40 °C und mehr war das ganze unfassbar anstregend. 4L Wasser sind da eigentlich Minimum. Natürlich haben wir es auch wieder geschafft geanu in der Mittagssonne am Aufstieg unterwegs zu sein, was die Sache nicht besser gemacht hat. Aber was man ihnen zu Gute halten muss, ist dass dann bereits einige freiwillige Park Ranger unterwegs waren, die Leute notversorgt haben und davon abhielten schlecht ausgerüstet weiter nach unten zu wandern.

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Am 'Ooh Aah Point.'

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Mittwoch, 10.08.2016, 10:27
Eingeordnet unter: Urlaub


Wie bereits erwähnt, war unser nächster Stop Lake Havasu City in Arizona. Die kleine Stadt hat außer dem See nicht viel zu bieten, abgesehen von der London Bridge, die tatsächlich vor längerer Zeit noch in London stand. Sie wurde dann abgetragen und Stein für Stein in der Wüste wieder aufgebaut. Die Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens sei hier jetzt mal nicht in Frage gestellt. Gut frühstücken kann man übrigens in Makai's Café.

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London Bridge in Lake Havasu City.

Rechtzeitig zu unserer Ankungt hagelte es dann auch Wetterwarnung bzgl. der bevorstehenden Hitzewelle und wir wurden in dieser Hinsicht jedenfalls nicht. Mit bis zu 121° Fahrenheit (49.5 °) war es doch etwas außerhalb meiner Komfortzone, aber doch recht gut erträglich. So hatten wir uns auch dafür entschieden einen Tag zu bleiben und am See zu verbringen. Trotz sehr wenig Schatten ging das überraschend gut. Übrigens sehr empfehlenswert is JetSki fahren. Teuer, aber sehr lustig.

Tags darauf ging es über die Historic Route 66 Richtung Flagstaff, dem nächsten Zwischenstop zum Grand Canyon. Ist wirklich eine nette Strecke quer durch die Wüste/Pampa fern von der Zivilisation. Abgesehen von kleineren touristischen Zwischenstopps wie zB Oatman. Das kleine Städtchen versucht den Western-Stadt Flair recht erfolgreich wieder aufleben zu lassen, Esel auf der Straße inklusive.

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Oatman.
Direktlink  Kommentare: 2 geschrieben von Felix am Dienstag, 09.08.2016, 13:04
Eingeordnet unter: Urlaub


Am nächsten Tag ging es recht früh Richtung Los Angeles. Fun Fact: unser doch sehr bescheidenes Zimmer war tatsächlich das schönste im ganzen Motel... Autofahren in LA ist eine eigene Erfahrung für sich. Bei 5 regulären Spuren, 2 Fast/Car Pool Lanes und doppelspurigen Abfahrten PRO Fahrtrichtung muss man sich ziemlich lange im vorraus entscheiden wo man abfahren will. Wie auch immer, wir hatten noch Zeit bis wir Phil treffen wollten, daher fuhren wir über Umwege Richtung Hollywood Sign und kamen per Zufall zu einem Aussichtspunkt auf einem gegenüberliegenden Hügel. Eigentlich ziemlich unspannend, da man das ganze doch schon aus etlichen Filmen kennt und es wirklich nur ein großer Schriftzug auf einem Hügel ist. Dafür war der Blick auf LA ganz gut. Bei einem Ballungsraum mit rund 17 Millionen Einwohnern ist die Smog Wolke nicht überrraschend.

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Ein obligatorisches Photo vom Schriftzug.

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LA vom Ausblickspunkt aus. Die Stadt selbst versinkt im Smog.

Nachdem wir es dann schlussendlich geschafft hatten, Phil zu finden, was etwas länger gedauert hatten, fuhren wir noch zum Hollywood Blvd. / Walk of Fame. Davon gibts hier keine Photos, da Sterne im Boden doch eher langweilig sind. Aber die Burger im HardRock Café waren gut. Abends schauten wir uns noch am Santa Monica Pier um, wo wir einen ungewollten Spaziergang machten (das Navi war doch weiter entfernt, als gedacht).

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Tags darauf führte uns der Weg nach Corona, CA, ca. 1h Fahrt von LA entfernt. Dort ist die Zentral von Fender Musical Insturments Co Inc., wo wir uns im Besucherzentrum umsahen und eine Fabriksführung machten. Leider war unsere Gruppe ca. doppelt so groß wie regulärerweise, sodass man oft nicht gehört hat was Dave zu den einzelnen Stationen erzählte und das ganze sehr gehudelt wirkte. Nichtsdestotrotz ziemlich cool, industrielle Gitarrenproduktion und individuelle Fertigung mal aus der Nähe gesehen zu haben. Danke an den Rest der Gruppe, dass ihr dabei mitgemacht habt!

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Diverse Gitarrenkorpi im Besucherzentrum.

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Verschiedenste Halsprofile, Mensuren, Griffbretter und Kopfplatten stehen zur Verfügung.

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Auftragen. Polieren.

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In der Endfertigung ist die ganze Decke voll mit noch zu bestückenden Korpi.

Am Nachmittag ging die Reise dann weiter nach San Diego. Dort angekommen machten wir die "Altstadt" unsicher. Der Name trügt hierbei, weil es nicht wirklich alt ist; das ganze ist eher eine Ansammlung kleiner meist mexikanischen Läden und Lokale. Sehr nettes Ambiente auf jeden Fall. Zu empfehlen ist das Lokal in der "Casa del Reyes". Allerdings war mein Burrito dermaßen scharf, dass ich bei der Hälfte keinen Bissen mehr runtergebracht hatte.

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Kolibri in der Casa del Reyes.

Der nächste Tag begann nicht ganz wie geplant und ich schrammte in der Parkgarage mit unserem Leihauto im Rückwärtsgang einer Säule entlang. Nach 10 Jahren unfallfreiem Autofahren sowas. Ich hatte eher damit gerechnet am Highway von einem rechtwinklich einbiegenden Auto erwischt zu werden. Zum Glück deckte die Versicherung schlussendlich den Schaden. Dennoch starteten wir dann zur USS Midway, einem stillgelegten Flugzeugträger der US Marine, der in San Diego als Museum zugänglich ist. Motto: "America's living symbol of freedom." Weil nichts so sehr Freiheit ausstrahlt, wie ein tonnenschwerer, bis obenhin bewaffneter Stahlkoloss. Naja, vielleicht noch ein Atom-Uboot. Trotz des ganzen patriotischen Getue sehr imposant. Für Patrik folgen nun viele Bilder von Flugzeugen ;)

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Dive Bomber im Hauptdeck.

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Am Flugdeck.

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"Highway to the Dangerzone!" Man beachte die militärisch korrekte "Ruht" Stellung meinerseits.

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Eine mobile Radarunterstützung. "Awacs Airsupport airborne!"

Am Nachmittag ging es dann ins Seaworld San Diego. Das war eigentlich ganz lustig, auch wenn Phil seine Sonnenbrille auf der Achterbahn verloren/geschrottet hat. Sehr empfehlenswert ist auf jeden Fall die Seelöwen/Otter Show, die alle anderen Shows aufs ärgste parodiert. Daher als letztes anschauen, falls es wen dahin verschlägt. Da sicher jeder weiß wie ein Delphin oder Killerwal aussieht, spar ich mir die Bilder.

Am letzten Tag in San Diego stand erst ein ausgiebiges Frühstück am Programm. Dabei entschieden wir uns für ein Restaurant namens "Botega." Wahnsinnig guter French Toast! Da wir natürlich noch nicht genug Flugzeuge gesehen hatten, machten wir einen Abstecher ins Air&Space Museum. Auch das kann ich sehr empfehlen, wenn sie auch offenbar nicht wissen das Österreich und Deutschland zwei verschiedene Sachen sind.

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Noch eines für Patrik.

Danach ging es um ca. 17:00 Uhr los Richtung Lake Havasu City, Arizona. Laut Google sollte die Fahrt 4h dauern, allerdings brauchten wir dann eher 5 1/2. Dadurch war ein Teil der Fahrt im Dunkeln, quer durch die Wüste mit jeder Menge Bodensenken für die Flash Floods. Phil "Bleifuß" Danner interessierte das eher nicht, und zumindest er hatte Spaß dabei. Bei mir kamen Mamas schlechte-Beifahrer-Gene immer mehr durch und fands nicht so lustig.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Samstag, 23.07.2016, 12:48
Eingeordnet unter: Urlaub


Von Monterey fuhren wir Richtung Osten zum Sequoia Nationalpark, der für den 'Giant Forest' bekannt ist in dem die Sequioa Bäume wachsen nach denen der Park benannt ist. Es handelt sich dabei um Riesenmammutbäume.

Der Weg bis zum Park war auch eine ziemlich coole Strecke, da die Landschaft sich oftmals änderte und man einfach ganz alleine durch die Pampa fährt. Bei den vereinzelten Häusern und winzigen Dörfern rätselt man dann schon, womit die Bewohner ihr Geld verdienen und wo sie zB einkaufen gehen...

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in der Nähe von Coalinga

Die Strecke zum Nationalpark dauerte leider eine Stunde länger als von Google angegeben und dann fuhr man noch über eine recht kleine Bergstraße eine Stunde vom Parkeingang zum Giant Forest. Somit hatten wir dann nur noch wenig Zeit im Park selbst. Nichtsdestotrotz war es eigentlich mein Favorit der Reise, auch wenn die Entscheidung schwer fällt. Auf jeden Fall sehr angenehm kühl. Wir entschieden uns dafür den "Alta-Trail" zum General Sherman Tree zu nehmen, dem größten lebenden Baum der Erde (nicht der höchste, aber vom Umfang und Masse her). Auf dem Weg ist man abgesehen von ein paar Eichhörnchen und einem einsamen Ranger der an einer Weggabelung am Boden saß und gemütlich rauchte komplett alleine unterwegs und kann die Natur und die Bäume in aller Ruhe genießen und auf sich wirken lassen. Bei der Größe der Bäume gehen einem schlichtweg die Adjektive aus, aber ich fand 'gigantisch' war noch stark untertrieben. Die Photos fangen die schiere Größe der Bäume einfachen nicht ein und ich empfehle jedem den Park selbst zu besuchen.

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Suchbild. Ja da ist auch wer drauf.

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Kuckuck!

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Es gab neben diesem entwurzelten Exemplar auch ziemlich viele abgebrannte Baum-Skelette durch Blitzeinschlag. Kein Wunder bei der Höhe.

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Zapfen einer Sugar Pine. Die Zapfen der Sequoia sind ledliglich so groß wie ein Hühnerei. Mussten wir leider alle vor Ort lassen. 15.000$ Strafe.

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Panorama am Weg zurück zum Parkeingang.

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Land unter!

Durch die länger als geplante Anreise und dadurch späte Abfahrt entschlossen wir uns auf der Strecke nach LA abzufahren und ein Motel für die Nacht zu suchen anstatt durchzufahren. Natürlich erwischten wir dabei das schmuddeligste Motel überhaupt direkt neben einer Bahnstrecke auf der alle Stunde ewig lange Züge hupend vorbeirauschten. Kann man nix machen, Prinzessinnenproblem in der Praxis eben, Abenteuer!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 18.07.2016, 23:51
Eingeordnet unter: Urlaub


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