Felix Blog zu diesem und jenem

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Nachdem es bis Weihnachten frühlingshafte Temperaturen hatte, kam am 26. Dezember der erste Schnee. Seitdem hat es nahezu ohne Unterbrechung geschneit und gute 70-80 cm Neuschnee gebracht. Das führte natürlich zu vermehrtem schneeschaufeln und dem dazugehörenden Muskelkater, aber der Winterurlaub ist somit gerettet nachdem zuvor auch auf den Bergen grün-braun vorgeherrscht hatte.

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Mittwoch, 31.12.2014, 11:35
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Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Dienstag, 23.12.2014, 11:12
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Letzte Woche war ich mit ca. der Hälfte meiner Arbeitsgruppe von Sonntag Nachmittag bis Donnerstag Abend auf der EuCheMS 2014 in Istanbul, der Konferenz der Vereinigung europäischer Chemiker. Die Konferenz war leider recht unspektakulär, da sie kein spezielles Fachgebiet innerhalb der Chemie eingrenzt und daher sehr weitläufig alle Themen abdeckt. Somit war vieles nicht sehr interessant für mich und ich bin fast ausschließlich in den Sessions zu anorganischer und Materialchemie geblieben.
Ich muss sagen, dass ich im Nachhinein wirklich lieber einen Vortrag gehabt hätte als ein Poster (ich hatte einen Vortrag eingereicht und hab' dann ein Poster ausgefasst), da die Postersession quasi nicht besucht wurde. Abgesehen von den Leuten, die selbst ein Poster hatten natürlich. Das mag darauf zurückzuführen sein, dass nichts zu trinken angeboten wurde, was normalerweise gemacht wird. Man hat sich dann eben mit den Nachbarn etwas ausgetauscht, auch wenn die oftmals nicht so recht in das eigene Interessengebiet gepasst haben. Nichtsdestotrotz war die Konferenz alles in allem ganz nett, auch wenn der Wissenszuwachs recht knapp geraten war.

Obwohl die Konferenz den großteil des Aufenthalts in Anspruch genommen hat (und die Anfahrt dorthin, ca. 1h pro Weg), haben wir uns natürlich auch die Stadt angeschaut. Johannes, der vor einigen Jahren hier mehrere Semester verbracht hat, hat sich als Fremdenführer ausgezeichnet. Nicht zuletzt, weil er auch türkisch spricht war das von großer Hilfe. Danke!
Sonntag sind wir durchs Bazaarenviertel geschlendert. Unglaublich wie viele Leute (an einem Sonntag!) da unterwegs sind. Kein Vergleich zu Wien, was bei offiziell 14 Millionen Einwohnern nicht verwundert - der Brunnenmarkt erscheint mir jetzt in einem ganz neuen Licht. Da ist quasi nichts los und sauber ist es auch :D Wir sind dann zu einer auf einem Hügel gelegenen Moschee gegangen (die gibts da wie Kirchen in Wien an jeder Ecke) und haben dort ein Terassencafé auf dem Dach eines Hauses gefunden von wo aus man einen herrlichen Blick über den Bosporus, das goldene Horn und die verschiedenen Stadtteile hat.
Donnerstag vormittags waren wir dann noch in der Hagia Sofia, der bekanntesten Moschee der Stadt. Von außen eigentlich imposanter als von innen, aber dennoch sehenswert.

Summa sumarum eine sehr nette Stadt, die allerdings noch einiges aufzuholen hat was zB öffentliche Verkehrsmittel betrifft. Auch gesellschaftlich ist es sehr verschieden von unseren Städten. Da ist es nachts um 00:30 noch normal auf der Straße Fußball gegen eine Hausmauer zu spielen, genauso wie es sehr viele bettelnde (Klein-)Kinder gibt. Letzteres fand ich doch etwas erschreckend.

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Hagia Sofia bei Nacht

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Nochamls bei Tag

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Die Blaue Moschee und ein nicht unweit davon gelegener Obelisk

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Panorama vom Terrassencafé aus

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Das lass' ich einfach mal so im Raum stehen
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 08.09.2014, 19:05
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Extra für Peter:
Der Urlaub ist zu Ende und es gibt davon wenig zu berichten. Das Wetter war mit wenigen Ausnahmen schlecht. Viel Regen und recht kühl. Bis auf eine kurze Wanderung mit Julian zur Ruine Althofen, einmal baden im Strandbad, sowie eine Spritztour mit Tobi auf dem Segelboot ist eigentlich nicht sehr viel "urlaubiges" gelaufen. Dafür konnte ich mit großer Freude Rasen mähen, beim Hecke schneiden helfen, ein Zimmer ausmalen, sowie Möbel transportieren und aufbauen.

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Damit niemand aus dem Konzept kommt, gibt es wieder ein fertiges Pedal zu zeigen: der Valv-e-tizer von TH Custom Effects.
Das Pedal ist insofern für mich eine Neuheit, da es mein erstes Effektpedal mit Röhre ist. Effektpedal ist schon fast zu viel, da es eigentlich kein Effekt per se ist, sondern dem Signal den wunderbaren Röhrensound verleiht. Natürlich nicht so toll, als wenn man einen kompletten Röhrenamp hat, aber dennoch eine spürbare Verbesserung. Der Klang bekommt etwas mehr Höhen, wird voller und kräftiger und hat auch etwas mehr Biss als ohne. Große Empfehlung. Je nach verwendeter Röhre und ein paar verschiedenen Bauteilen kann mit der Platine auch ein röhrenbasierter Verzerrer gebaut werden. Auf jeden Fall war ich froh, dass alles von Anfang an funktionierte (von einem verkehrt gepolten Spannungsregulator abgesehen), da die 9V Eingangsspannung per Kaskade auf ca. 70V hochgespannt werden, um die Röhre anzutreiben. Bisher hab ich zumindest keinen Schlag bekommen und das Gehäuse ist brav geerdet :D

Ein Dank sei an dieser Stelle Christoph ausgesprochen, der mir das große Loch für die Röhre gebohrt hat. Das Gehäuse war mein erster Ätzversuch und ich bin dabei auf mehrere Hürden gestoßen. So verbrachte ich ca. 3h im Keller der Uni und habe im Dunkeln Belichtungstest des als Maske verwendeten Photolacks gemacht. Es stellt sich heraus, dass Überbelichtung eig. kein Thema ist, es aber nahezu unmöglich ist eine gleichmäßig dicke Schicht davon aufzubringen, was die Resultate wesentlich stärker beeinflusst. Das Cover soll eine Tesla-Spule darstellen, wobei die Röhre die oberste Kugel der Spule sein soll. Da ich aber nicht sehr tief geätzt hatte und mit zu grobem Schmiergelpapier gleich wieder einiges Detail versaut habe, ist das nicht mehr ganz so gut zu sehen. War vlt. nicht die beste Idee gleich mit so filligranen Linien zu beginnen.

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Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von Felix am Sonntag, 10.08.2014, 22:39
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Erstmal ein gutes neues Jahr. Möge es keine Wassergebrechen und Krankenhausaufenthalte mit sich bringen!

Ich hoffe, alle haben den Weihnachtswahnisnn und den Neujahrstrubel gut hinter sich gebracht. An dieser Stelle noch ein kleiner Bericht von meiner Seite:
Das Christkind war brav und hat vor allem Julian derart mit Geschenken überhäuft, dass es glatt bei Uroma was vergessen hatte. Dennoch hatte es noch eine Hand frei, mir eine 700W Schlagbohrmaschine zu bringen. :D Alles in allem waren die Feiertage bei mir recht unspektakulär, lediglich die +14°C an Heiligabend waren etwas Neues.
Nachdem ich dieses Jahr bereits zwei mal im UKH Meidling war und alle guten Dinge drei sind, dachte ich mir, ich lasse mich mal in Bregenz ins LKH einliefern. Grund dafür war natürlich der Gedanke der Weihnachtsvöllerei durch zweitägiges Abbruchfasten und Ernährung durch Infusion entgegenzuwirken. Dazu kam noch das brutalste Bauchweh, dass ich je hatte, sowie Erbrechen (auch in grün). Trotz zweitägigen Aufenthalts, mehrfacher Blutanalyse, Röntgen, Ultraschall, etc. wurde nicht festgestellt, was der Grund dafür war und so wurde ich wieder entlassen, als ich es schaffte mein Frühstück im Magen zu behalten. Rechtzeitig zu Silvester und Opas Geburtstag war ich wenigstens wieder draußen.

An Neujahr ging es dann mit Kind und Kegel, aber ohne Schwesterherz, nach Damüls ins Skisportheim an der Halde. Angesichts der zuvor herrschenden subtropischen Temperaturen war die Piste leider nicht der Bringer, aber die Betreiber haben rausgeholt was ging. Am ersten Tag war das Wetter sehr bedeckt, keine Bodensicht und leichter Schneefall. Am zweiten Tag war dann zwar die Sicht gut, aber ab 12 Uhr schwamm man die Piste den Berg hinuner. Ein Panorama der wenigen schönen Momemte gibt es dennoch, wenn auch mit dem Handy gemacht (siehe Abb. 1).

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Abbildung 1: Panorama von der Bergstation "Hohe Wacht"


Am dritten Tag war die Piste schon von Anfang an merklich schlechter, da das bisschen Schnee, das da war, gänzlich zu schmelzen drohte (siehe Abb. 2). Zusätzlich fing es nachmittags leicht zu regnen an.

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Abbildung 2: Bschütte-Piste in der Früh (Anmerkung d. Autors: Bschütte=Gülle)

Pünktlich zum Abreisetag kam der Schnee. Nass, aber immerhin, gab es ca. 20 cm Neuschnee. Trotz des lang erwarteten Segens entschieden wir uns aufgrund der schlechten Sicht gegen einen letzten Besuch der Piste und für einen kleinen Schneeschuhspaziergang.


Abschließend soll hier noch die Küche gelobt werden! Francois hat sich selbst übertroffen. Hier der Menüplan der letzten Tage:
1.1.:
Brennesselspätzle mit Pfifferlingramsoße und Nüsslesalat (Vogerlsalat)
Tiramisu

2.1.:
Grießnockerlsuppe
Rindsvögel auf Wildreis und Cremespinat, dazu Sauerkraut und Pastinakenpüree
Mousse au chocolat

Grillhuhn mit div. Salaten (Kartoffel-, Kraut-, Grün/Nüssle- und Rote Rüben Salat), Antipasti, Brot, Schweinsbraten und Kren, Gebackener Käse
Wahlweise (oder beides) Warmer Topfen- oder Apfelbirnenstrudel mit Vanillesauce

3.1.:
Gemüsesuppe
Schweinsragout mit Knödel und Blaukraut. Dazu Kolrabi, gratinierte Tomaten, Polenta und Hackbraten
Bananensplit mit hausgemachtem Eis

Wienerle (Frankfurter) mit Schupfnudeln, Gurken-, Kraut-, Sellerie- und grünem Salat, Spanferkel und Kren.
Waldbeer-Topfencreme (Früchte selbst gesammelt)

4.1.:
Kürbiscremesuppe
Paprikaschnitzel mit Kartoffelgratin und Brokkoli. Dazu Polenta, Lauchgemüse und Letscho
Brantteiggebäck mit Schlagsahne auf Zwetschgenröster

Buffet: Kartoffel, Brot, Eier, Antipasti, Lachs, Sulz, Tomaten Mozarella Salat, Rippchen, Wienerle, Brathuhn, Hackbällchen (mit Lammfleisch), div. Käse...
Fruchtsalat mit Schuss

5.1.:
Riebel zum Frühstück (Anm.: Riebel=klassische vorarlberger Grießmehlsüßspeise)

Kartoffel-Blaukrautcremesuppe
Wiener Schnitzel mit selbstgemachten Pommes Frittes und gemischtem Salat, dazu Karotten- und Gurkensalat und gebackener Fisch.
Apfel- und/oder Mirabellenkuchen

Man sieht also, dass die Infusionskur zur Erhaltung des Gewichts quasi unabdingbar war...
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 05.01.2014, 16:50
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