Felix Blog zu diesem und jenem

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Am Mittwoch ging es also am frühen Morgen nach Reykjavik. Genauer gesagt nach Kevlavik, ca. 45 min Fahrt südlich von Reykjavik gelegen. Von dort ging es per Shuttlebus ins Zentrum von Reykjavik und dann zu Fuß durch die Stadt zur Jugendherberge. Diese verdient ein großes Lob. Alles recht neu, in gutem Zustand, 3 Küchen und trotzdem günstiger als die zuvor zuvor. Lediglich die schier unendliche Anzahl an pubertierenden Schulklassen war etwas zu viel des Guten.
Nach dem Einchecken erkundeten wir dann die Stadt. Bei ca. 120000 Einwohnern und einem eher kleinen Stadtkern war das ganze gut überschaubar. Der letzte Schnee fiel übrigens montags zuvor, war aber bereits wieder weg. Dennoch war alles ein wenig karg, da das Gras noch keine Zeit hatte sich zu erholen. Im Sommer oder Winter muss das Land einen ganz anderen Eindruck bieten. Da wir eben genau in der Übergangszeit von Winter auf Frühling gastierten, waren uns einige Aktivitäten nicht mehr oder noch nicht zugänglich: die Polarlichtersaison war leider bereits vorbei, ebenso Eishöhlenwanderungen. Dafür war der Sonnenuntergang offiziell erst um 21:30 (um 22:30 war es immer noch sehr hell) und Aufgang um 04:xy und es waren nicht soo viele Touristen unterwegs.

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Hallgrimmskirkja

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Harpa - ein Konzerthaus am Hafen. Nachts sehr nett beleuchtete Fenster

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Offenbar Kunst

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Tags darauf mieteten wir uns zwei Fahrräder und erkundeten die Gegend weiter. Nicht unglaublich späktakulär, aber dennoch sehenswert. Der Weg führte uns zuerst der Küste entlang, am Inlandsflughafen vorbei und auf den Hügel zu "Perla" hinauf, einem neueren Gebäude dessen Sinn uns bisher nicht untergekommen ist (ok, ein Restaurant mit Ausblick im 5ten Stock, aber sonst?).

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Dank Ebbe war der Leuchtturm erreichbar

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Perla

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Nach der Fahrradtour führte uns der Weg ins isländische Phallusmuseum. Ja, richtig gelesen. Als einziges Museum dieser Art versichterte uns der Fahrradhändler, dass dies eines der Sachen sei, die man vor dem Tod gesehen habben müsse. Ich tendiere dazu ihm zu widersprechen. Vornehmlich werden Wal-, Robben-, Pferd-, Fuchs- und ähnliche Penisse in Formalin ausgestellet. Kein sonderlich toller Anblick. Zusätzlich gibt es jedoch auch 3 menschliche Exemplare; auch nicht wirklich besser.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 17.05.2015, 18:02
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