Felix Blog zu diesem und jenem

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Montag morgen ging es in aller Frühe Richtung Bristol. So war zumindest der Plan. Leider fuhr ein Teil der UBahn aufgrund einer Fahrgasterkrankung nicht, sodass wir auf den Bus umsteigen hätten sollen. Der war aber so genagelt voll, dass wir mit Gepäck unmöglich hineingepasst hätten. Also gingen wir zu Fuß bis zur Victoria Station bei der wir so oder so umsteigen hätten müssen. Wie es der Zufall will, nahmen wir die richtige Linie aber mit der falschen Richtung. Ich muss leider eingestehen, dass dies meine Schuld war. Es ist in London nämlich so, dass eine Linie nicht nur von A nach B fährt, sondern mehrere Endstationen haben kann. Nachdem wir den Fehler bemerkt hatten, wollten wir einfach in die richtige Richtung umsteigen. Wiederum wegen Rushhour so voll, dass daran nicht zu denken war. Deswegen musste ein neuer Plan her: ein Taxi.
In South Kensington war allerdings weit und breit kein Taxi zu finden, also gingen wir per pedes der UBahn nach bis zur nächsten Station. Wieder vergeblich nach einem Taxi gesucht. Nach hin und her konnte ich Mathias dann doch überzeugen, die UBahn zu versuchen. Da es mittlerweile ca. 09:30 war, ging der Plan auf und wir fuhren schlussendlich mit 2h Verspätung Richtung Bristol.

Bristol war eine sehr willkommene Abwechslung nach dem hektischen London. Wir verbrachten Tag durch die Stadt zu schlendern und uns div. Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Abends ging es noch in 2 nette Pubs auf der Suche nach einem guten Stout (leider gab es immer nur Guiness) und Abendessen.


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Bristol Cathedral

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University of Bristol

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Cabot Tower und Christ Church

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Cliffton Suspension Bridge

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Panorama vom Cabot Tower aus


Am nächsten Morgen führte uns der Weg zuerst in ein Café am Bahnhof, wo Mathias sich ein British Breakfast gegönnt hat. Nach den Getränken vom Vorabend lies ich das lieber. Dann ging es mit der Bahn nach Oxford (übrigens ist die Bahn sauteuer! Es lohnt sich aber, das Ticket am Schalter zu kaufen und blöd nachzufragen ob es auch billiger geht. So haben wir uns 50% gespart nur indem wir eine Stunde später gefahren sind als geplant (off-peak).)
In Oxford war das Programm ziemlich das Selbe wie in Bristol und wir machten uns zu Fuß auf den Weg durch die Innenstadt. In kurzer Version: es gibt Colleges an jeder Ecke, Fakultäten der Uni an jeder zweiten und dazwischen riesige und wunderschöne Parkanlagen. Alles sehr gepflegt und very british.

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Einer der Parks der University of Oxford

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Institut f. Anorganische Chemie in der South Parks Street. Doppelt so groß wie die OC übrigens ;)

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Nachdem wir die Stadt abgeklappert hatten und dennoch noch genug Zeit zur verfügung Stand besuchten wir eine Führung durch das Oxford Castle, das bis 1996 als Gefängnis genutzt wurde. Recht interessante Geschichten waren dabei, aber auch ziemlicher Unfug (es wird von manchen behauptet dass sie im Keller Geister gesehen hätten und sonstigen übernatürliches Zeug)

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Oxford vom ursprünglichen Turm des Oxford Castle aus gesehen

Gegen Abend fuhren wir dann nach London zurück um den Flieger in der Früh nach Island zu nehmen. Da wir noch viel Zeit hatten marschierten wir von London Paddington zum Lord's Cricket Field und dann in den Regent's Park am Zoo vorbei. Dort haben wir uns noch verlaufen, sodass wir ca. 200m neben der Stelle ankamen, bei der wir in den Park sind, anstatt auf der anderen Seite. Schlussendlich schafften wir es zur St. Pancras Station/King's Cross und nahmen den Zug nach Luton Airport. Dort mussten wir leider feststellen, dass der Flughafen keinen Nachtbetrieb hat, weswegen wir die Nacht in der Eingangshalle verbrachten. Dort gibt es geschätzte 20 Sessel und noch ein paar bei den Cafés und Bars in der Halle. Die wenigen gepolsterten waren natürlich bereits besetzt. Summa summarum die ungemütlichsten 5h des Urlaubs.

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Sonntag, 10.05.2015, 16:57
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