Felix Blog zu diesem und jenem

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Ein Tap Tempo Phaser von David Rolo. Wie das Cardinal Tremolo läuft der Effekt intern mit dem TapLFO Chip. Um beide zu synchronisieren wurde ein extra Stecker angebracht.

Das Platinendesign ist geschickt zweistöckig aufgebaut in Kontroll- und LFO-Platine. Gehäuse ist geätzt und durch aufwendiges Maskieren zweifärbig lackiert, dann geschmirgelt und in Epoxy versiegelt.

EDIT: Mit dem Pedal hab' ich beim "Build Of The Year Contest 2016" den 4ten Platz belegt. :)


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 21.11.2016, 14:18
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Ich präsentiere den "Evil Twin", oder besser gesagt Twins. Die beiden sind in einer Kooperation mit dminner aus den USA entstanden. Er hat den Design- und Ätzprozess perfektioniert, kennt sich allerdings nicht mit Elektronik aus. Er fertigt daher zwei Gehäuse an und die zweite Partei (in diesem Fall eben ich) baut die entsprechende Elektronik ein und schickt sein Exemplar retour. So haben beide Seiten was davon.

Es handelt sich um einen Dual-Reverb (Hall) mit Send/Return Loop zwischen den Effekten und schaltbarer Effektreihenfolge. Wenn nichts im Loop verwendet wird, sind die Effekte dank geschalteter Klinken direkt in Serie.

Der böse Zwilling basiert auf der DBA Reverberation Machine mit zusätzlicher Kontrolle über die Abklinglänge, Polarisationsschutz und Spannungsglättung. Meinem Schema folgend heißt das Projekt "Rubidium Reverb". Der gute Zwilling ist ein echter Federhall und verwendet einen Accutronics Federtank, der am Deckel befestigt ist. Der "Ruthenium Reverb" basiert wiederum auf dem Reverb eines Fender Blues Junior Verstärkers. Da dieser aber röhrenbasiert ist und das Projekt hier natürlich nicht, musste ich einiges adaptieren und am Steckbrett experimentieren. Die fünfte Iteration war dann gut genug, um eine Platine produzieren zu lassen.

Beide Effekte sind sehr unterschiedlich zueinander. Der DBA Teil ist unglaublich vielseitig und kann von Standard Hall bis zu sehr lang anklingenden Ambient Tönen so ziemlich alles abdecken. Der Federhall wiederum hat sehr viel Höhen, die ich auch bei nochmaligem experimentieren nicht loswerden konnte. Ist wahrscheinlich ein Result der kurzen Federn im Tank. Bei geringem Mix klingt er dennoch ziemlich gut.

Wie immer sind beide Projekte auf Oshpark öffentlich erhältlich. Auch die kleine Platine für den Order-Switcher ist dort erhältlich.

Zuerst mein Exemplar. Den abgenutzten Look hab' ich mit Absicht bei Dan geordert.

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Dans Version ist hingegen weniger abgenutzt.

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Der Federtank wird bequem über diese Steckverbinder angebunden.

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Gruppenphoto:
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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Dienstag, 11.10.2016, 23:54
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Wieder eine fertige Kreation meinerseits. Ein workalike eines DBA Interstellar Overdriver (Dubnium Drive) in Kombination mit einem VU Meter (Indium Indicator) rundum den LA2284 chip. Das Lichtschwert leuchtet beim Spielen entsprechend dem Pegel auf. Natürlich nur Spielerei, aber effektiv.

Platinen und Bauanleitungen wie immer über Oshpark erhältlich.

Die Verwendung der Graphik wurde mir dankenswerterweise von Peter Repovski erlaubt. Geätzt, lackiert, entwickelt und versiegelt.

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Beim Video geht es nur darum den Lichteffekt zu demonstrieren, klanglich mit Handy und Kamera furchtbar.

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Montag, 03.10.2016, 20:52
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Nachdem ich mittlerweile weit mehr Effektgeräte gebaut habe, als ich benötige oder gleichzeitg benutzen könnte und durch den sehr wahrscheinlich bevorstehenden Umzug, werde ich mich von einigen meiner Kreationen trennen. Auch aus dem Grund, da sie eigentlich zu Schade dafür sind als Staubfänger unbenutzt im Regal zu stehen.

Falls sich wer hierher verirrt und Interesse an einem der Geräte hat, bitte einen Kommentar verfassen oder Email (im Impressum zu finden) an mich schreiben. Genau Details und Photos auf Anfrage. Alle Pedale mit gängigem Boss-Style centre-negative Stromanschluss, keine Batterieoption! Alle Pedale sind zudem True Bypass mit Ausnahme des Quantum Overdrive. Antesten ist natürlich nach Absprache auch machbar.

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Von oben links nach unten rechts:
* Quantum Fuzz: Si Fuzz Face und Tonebender im kompakten Format (1590b). 30€
* Grease Gun Overdrive: Klassischer Overdrive mit recht viel Mitten. 25€
* Quantum Overdrive: am Klon Zentaur inspierierter OD. Mit Lightplate (Plexiglasboden mit blauer Beleuchtung), geätzt und mit Epoxy versiegelt. Buffered Bypass! 55 €
* Sparklehorn Overdrive/Delay: Overdrive mit zuschaltbarem Delay. 40€
* Octaver: ein analoger Pearl Octaver mit Octave Down, 2x Down und Octave Up. SOLD
* DuoVibe: Vibrato/Phaser mit Sinus und Rechteckswelle. SOLD
* Electric Lady: Klon des alten analogen EHX Electric Mistress mit MN3007 BBD Chip in wesentlich kompakterem Format (125B). 30€
* Small Clone Chorus: Analoge Version des gleichnamigen EHX Effektes, mit MN3007 BBD Chip. SOLD
* Professor Tweed: Fender Princeton Amp Emulator, leichter Overdrive. Geätzt und mit Epoxy versiegelt. 25€
* EHX Attack Decay: analoger "reverse tape simulator", wird schon lange nicht mehr produziert; mit MN3007 BBD Chip. Geätztes Gehäuse. optischer Bypass. 60€
* Zero Point Super Deluxe: Pt2399 Dual Delay mit allem Schnick und Schnack (Modulation, Tape und Analog voicing, Wet/Dry Blend, Master Volume, subdivision volume). optischer Bypass. SOLD
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Mittwoch, 14.09.2016, 19:51
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Damit hier nicht zu viel Urlaubsstimmung auftritt, eine kurze Unterbrechung der USA Reise.

Der Dig Dug 2 von mpb ist ein Sequencer (es läuft eine regelbare Sequenz ab) mit Tap Tempo (die Geschwindigkeit wird per Taster mit dem Fuß eingegeben). Als onboard Effekte sind ein Tremolo und ein WahWah dabei, jedoch sind mit der "External" Klinke andere optische Effekte (zB. Phaser) anschließbar.

Ich musste das ganze drei mal ätzen, da jedes Mal irgendetwas nicht gepasst hat. Beim dritten Mal ist leider die Tiefe des Reliefs auch sehr gering ausgefallen, aber ich hatte keine Lust auf einen vierten Anlauf. Mit dem Grundierungsspray scheint die Farbe auf jeden Fall auch besser zu halten. Eigentlich sollte hier ein zweifarbiges Muster entstehen (die Kästchen unten waren schwarz ausgefüllt) allerdings verlor ich dabei das meiste beim Schmirgeln der erhabenen Stellen wieder. Daher entschied ich mich dann für einen "used look" und ging unachtsam und härter über die Oberfläche. Auch der Kontrast zwischen gelb und Aluminium ist nicht so stark wie erhofft...

Zum Schluss noch eine Warnung: mittlerweile scheinen sogar die LEDs von taydaelectronics nicht mehr verwendbar zu sein. Ich musste das ganze Teil nochmal zerlegen, weil die LEDs zum Gehäuse kurzgeschlossen hatten und das Signal auf Masse gelegt haben. Bei ALLEN LEDs waren die Anschlussdrähte nicht sauber vom Plastikgehäuse umgeben! Aaarrgh!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix am Freitag, 26.08.2016, 12:06
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