Felix Blog zu diesem und jenem

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Es gibt wieder ein fertiges Effektpedal. Diesmal ein Envelope FIlter - ein Nachbau des Lovetone Meaball. Wie schon beim Lovetone Doppelgänger, wird auch der Meatball nicht mehr produziert und sticht durch seine unglaubliche Vielfalt heraus. Zur Info: ein Envelope Filter ist ein Auto-Wah Effekt. Es gibt also auch hier den klassischen Wah-Wah Sound ohne dass man mit dem Fuß ein Pedal bedienen muss. Ein Envelope Filter reagiert auf die Art wie man die Seite anschlägt oder wie viele und bestimmt so die Stärke des Wah-Effekts. Wirklich sehr spaßig! Es gibt auch die Möglichkeit Intensity oder Decay mit einem Expressionspedal zu bedienen und einen Effektsloop. Mit Fuzz auch sehr nett.

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Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von Felix 27.09.2014, 18:49
Eingeordnet unter: Musik, Pedals


Letzte Woche war ich mit ca. der Hälfte meiner Arbeitsgruppe von Sonntag Nachmittag bis Donnerstag Abend auf der EuCheMS 2014 in Istanbul, der Konferenz der Vereinigung europäischer Chemiker. Die Konferenz war leider recht unspektakulär, da sie kein spezielles Fachgebiet innerhalb der Chemie eingrenzt und daher sehr weitläufig alle Themen abdeckt. Somit war vieles nicht sehr interessant für mich und ich bin fast ausschließlich in den Sessions zu anorganischer und Materialchemie geblieben.
Ich muss sagen, dass ich im Nachhinein wirklich lieber einen Vortrag gehabt hätte als ein Poster (ich hatte einen Vortrag eingereicht und hab' dann ein Poster ausgefasst), da die Postersession quasi nicht besucht wurde. Abgesehen von den Leuten, die selbst ein Poster hatten natürlich. Das mag darauf zurückzuführen sein, dass nichts zu trinken angeboten wurde, was normalerweise gemacht wird. Man hat sich dann eben mit den Nachbarn etwas ausgetauscht, auch wenn die oftmals nicht so recht in das eigene Interessengebiet gepasst haben. Nichtsdestotrotz war die Konferenz alles in allem ganz nett, auch wenn der Wissenszuwachs recht knapp geraten war.

Obwohl die Konferenz den großteil des Aufenthalts in Anspruch genommen hat (und die Anfahrt dorthin, ca. 1h pro Weg), haben wir uns natürlich auch die Stadt angeschaut. Johannes, der vor einigen Jahren hier mehrere Semester verbracht hat, hat sich als Fremdenführer ausgezeichnet. Nicht zuletzt, weil er auch türkisch spricht war das von großer Hilfe. Danke!
Sonntag sind wir durchs Bazaarenviertel geschlendert. Unglaublich wie viele Leute (an einem Sonntag!) da unterwegs sind. Kein Vergleich zu Wien, was bei offiziell 14 Millionen Einwohnern nicht verwundert - der Brunnenmarkt erscheint mir jetzt in einem ganz neuen Licht. Da ist quasi nichts los und sauber ist es auch :D Wir sind dann zu einer auf einem Hügel gelegenen Moschee gegangen (die gibts da wie Kirchen in Wien an jeder Ecke) und haben dort ein Terassencafé auf dem Dach eines Hauses gefunden von wo aus man einen herrlichen Blick über den Bosporus, das goldene Horn und die verschiedenen Stadtteile hat.
Donnerstag vormittags waren wir dann noch in der Hagia Sofia, der bekanntesten Moschee der Stadt. Von außen eigentlich imposanter als von innen, aber dennoch sehenswert.

Summa sumarum eine sehr nette Stadt, die allerdings noch einiges aufzuholen hat was zB öffentliche Verkehrsmittel betrifft. Auch gesellschaftlich ist es sehr verschieden von unseren Städten. Da ist es nachts um 00:30 noch normal auf der Straße Fußball gegen eine Hausmauer zu spielen, genauso wie es sehr viele bettelnde (Klein-)Kinder gibt. Letzteres fand ich doch etwas erschreckend.

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Hagia Sofia bei Nacht

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Nochamls bei Tag

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Die Blaue Moschee und ein nicht unweit davon gelegener Obelisk

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Panorama vom Terrassencafé aus

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Das lass' ich einfach mal so im Raum stehen
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von Felix 08.09.2014, 19:05
Eingeordnet unter: Dies und das


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